Digitaltag @Thun – Rückblick

Wir waren da! Hier unser Rückblick auf den spannenden Tag in der Stadt Thun

Am 03. September 2019 fand an über 12 Standorten in der Schweiz der Digitaltag statt. Zum ersten mal war auch die Stadt Thun beteiligt. Der Tag stand unter dem Motto «digital gemeinsam erleben» ganz im Zeichen des Themas «lifelong learning».

Schweizweit wurden mehr als 300 kostenlose Aktivitäten, Referate, Kurse und Talks zu den verschiedenen Bereichen der Digitalisierung angeboten. Untermauert wurde die Wichtigkeit des Digitaltags über die Präsenz von Bundespräsident Ueli Maurer und Bundesrat Guy Parmelin sowie der Bundesrätin Simonetta Sommaruga mit Ihrer Keynote im Baldachin in Bern.

In Thun wurde der Digitaltag um 14:00 Uhr von der Thuner Gemeinderätin Andrea de Meuron, verantwortlich für die Themen Digitalisierung und Smart City, eröffnet. Sie nahm ihre Zuhörer mit auf die Reise wie und was eine Smart City eigentlich ausmacht. Nebst dem Nutzen für die Bürger steht für sie die Optimierung des Ressourceneinsatzes im Zentrum.

André Renfer, Direktor Services, Hypothekarbank Lenzburg AG zeigte in seinem Referat auf, was die Digitalisierung in der Finanzbranche heisst. Er beantwortete Fragen über die aktuellen Trends im FinTech-Umfeld und untermauerte die Gefahr von BigTechs bezüglich ihrer beinahe unendlichen Skalierungsmöglichkeiten. Die Digitalisierung verändert die Wirtschaft genauso wie die Gesellschaft sagt André Renfer in seinem Referat. Stelle man sich vor, man hätte einem Taschenlampen-Hersteller vor einigen Jahren gesagt, dass ein Mobiltelefon einmal sein grösster Konkurrent sein könnte. DigiLog steht in der Hypothekarbank Lenzburg AG für die optimale Verbindung von Digital und Analog.

Mit dem Thema künstliche Intelligenz beschäftigte Andri Silberschmidt, Präsident Jungfreisinnige Schweiz das Publikum. Mit den Fragen «Wie smart ist die Schweiz», «Weshalb muss die Schweiz ein Hub für künstliche Intelligenz werden?» und «Wie sollen Regeln und Gesetze für den digitalen Raum aussehen?» brachte er seine Zuhörer zum Nachdenken. Ease of doing Business – Der Grad an Vernetzung entscheidet über Erfolg oder Misserfolg einer Volkswirtschaft – ist sein Statement. Andri Silberschmidt zeigte Stärken und Schwächen der heutige Situation auf und ging auf die Konsequenzen für das Individuum ein.

Als gebührender Abschluss wurde den Besuchern eine spannende Podiumsdiskussion geboten. Das Thema «smart city» wurde aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und das Ergebnis aus der Diskussion zwischen Markus Riner, Head Digitalisation, VSE, Professor Edy Portmann, Smart City Spezialist Universität Freiburg, Kurt Schweiss Pfarrer, Pfarramt St. Martin und Daniel Welti, Chef Polizei Thun war, dass egal was kommt, der Mensch und die Gesellschaft immer im Zentrum stehen müssen.Die PLAIN IT AG begrüsst es sehr, dass der Digitialtag auch in der Stadt Thun durchgeführt wird und freut sich bereits heute auf das nächste Jahr.